Paul wird getauft, und jeder Glückwunsch kommt mit dem Geschenk an

Paul ist acht Monate alt und wird am 13. Juni getauft. Elf Menschen wollen ihm etwas schenken: die Patentante, der Patenonkel, vier Großeltern, die Urgroßmutter, zwei Tanten und zwei Freunde der Eltern. Früher kam jedes Geschenk mit einer Karte in die Kirche. Heute kommt es eine Woche vorher mit der Post, und die Karte fehlt.

Bei Taufe, Kommunion und Konfirmation gehört zum Geschenk ein Wort für das Kind. Die Eltern heben es auf, oft länger als das Geschenk selbst. Eine Liste, die nur Pakete verschickt, verliert genau diesen Teil.

11
Schenker mit eigenem Gruß
14
Wünsche auf der Liste
1
Dank je Bestellung

Warum ausgerechnet hier

Die Karte passt nicht in ein Paket, das der Shop packt

Mit direkter Lieferung wird das Schenken bequemer, und an einer Stelle ärmer. Diese vier Punkte entscheiden, ob der Gruß trotzdem ankommt.

Das Geschenk kommt vorher

Die Paten bestellen Tage vor dem Fest, das Paket geht an die Eltern. In der Kirche wird nichts mehr übergeben

Die Karte bleibt beim Schenker

Das Paket packt der Shop, nicht die Patentante. Ihre Zeilen für Paul hätten keinen Weg hinein

Der Gruß an der Kasse

Beim Bestellen schreibt sie ihn in das Feld „Nachricht an die Liste (optional)“. Er reist mit der Bestellung zu den Eltern

Der Dank ohne Adressen

Die Eltern antworten im Kundenkonto, der Shop stellt den Dank maskiert zu

Für dich als Shop heißt das: Die Familie muss nicht zwischen Direktlieferung und persönlichem Gruß wählen. Sie bekommt beides, und jede Bestellung bleibt bei dir.

Die Liste selbst

Vierzehn Wünsche, die meisten für Jahre gedacht

Taufgeschenke sollen bleiben: ein Buch, das mitwächst, Besteck, eine Spieluhr. Ein Auszug aus Pauls Liste, so wie ihn die Paten sehen.

WunschMengePreisZustand
Kinderbibel mit Bildern124,90 €Schon geschenkt
Silberbesteck für Kinder, 4-teilig169,00 €Zurzeit reserviert
Spieluhr139,00 €Verfügbar
Holzbausteine im Beutel134,90 €Verfügbar
Bilderbücher4je 14,00 €2 von 4 verfügbar
Fotoalbum fürs erste Jahr132,00 €Verfügbar
Gutschein für den Shop6je 25,00 €4 von 6 verfügbar
Taufkerze, von der Patentante gestaltet1nicht im ShopSchon übernommen

Die Taufkerze gestaltet die Patentante selbst. Sie steht trotzdem auf der Liste, als Wunsch außerhalb des Shops: Mit „Besorge ich“ hat sie ihn übernommen, und niemand kauft eine zweite. Der Gutschein zu je 25 € ist der Weg für alle, die lieber einen Betrag schenken.

Woran dieser Anlass hängt

Der Glückwunsch reist mit der Bestellung

Vier Stellen tragen den Gruß von der Kasse zu den Eltern und den Dank zurück, ohne dass eine Seite die Adresse der anderen erfährt.

Von wem ist das Geschenk?

Die erste Frage an der Kasse. Die Patentante wählt „Mit meinem Namen“, damit Pauls Eltern wissen, von wem die Bibel ist

Der Gruß bei den Eltern

Im Reiter „Danksagungen“ steht er als Zitat, darüber Name, Geschenk und Bestellnummer. So bleibt klar, wer was geschrieben hat, auch wenn die Pakete längst ausgepackt sind

Danke senden

Im selben Eintrag schreiben die Eltern ihre Antwort, bis zu 2.000 Zeichen. Die Patentante bekommt sie per Mail und sieht darin nur den Anzeigenamen „Paul“

Im Admin

Du siehst den Gruß an der Bestellung im Reiter „Geschenkliste“ und unter Danksagungen. Bietest du eine Grußkarte als Geschenk-Option an, steht der Text dort, wo du ihn brauchst

Ein Eintrag gilt für eine Bestellung. Kauft die Großmutter Bilderbücher und Fotoalbum zusammen, steht beides in einem Eintrag, und die Eltern bedanken sich einmal. Mehr dazu im Kapitel Die Administration.

Kommunion und Konfirmation

Dasselbe Fest, ein paar Jahre später

Zur Kommunion ist das Kind neun, zur Konfirmation vierzehn. Es wünscht sich selbst etwas, und die Wünsche werden größer. Am Ablauf ändert das wenig, an drei Stellen aber doch.

Das Kind wünscht mit

Die Liste legen weiter die Eltern an. Den Wunsch, an dem das Kind am meisten hängt, setzen sie auf die Priorität „Hoch“. Auf der Liste steht er dann als „Besonders gewünscht“

Größere Wünsche

Ein Fahrrad oder eine Uhr kauft selten einer allein. Als Gutschein mit Anzahl teilen sich mehrere Schenker den Betrag, wie beim Sammelgeschenk

Übergabe beim Fest

Wer die Geschenke lieber am Tisch überreicht, stellt die Liste auf „An den Schenker“. Dann kommt jedes Paket zum Schenker nach Hause, wie bei der Einzugsliste

Der Gruß bleibt

Auch zur Konfirmation schreiben Paten und Großeltern an der Kasse dazu, und der Dank läuft wie bei der Taufe über den Shop

Was du dafür einstellst

Drei Themen und eine Erinnerung

Von den drei mitgelieferten Themen passt hier keines. Die drei Feste legst du einmal an, danach wählen die Eltern sie beim Anlegen der Liste.

Themen für die drei Feste

Unter Themen mit „Theme anlegen“: Name, Farbe, Symbol. Die Liste trägt dann die Farbe des Festes statt der des Shops

Ans Danken erinnern

Ab Werk aus. Eingeschaltet bekommen die Eltern nach dem Fest eine Mail, wenn noch Danksagungen offen sind

Tage nach dem Termin

Ab Werk 3. Nach einem Fest mit vielen Gästen darf es eine Woche sein

Anlass einer Geschenk-Option

Eine Grußkarte oder eine Verpackung erscheint nur bei Listen mit dem gewählten Thema, etwa nur zur Taufe

Wie die Eltern ihre Liste anlegen und wo sie die Danksagungen finden, steht im Kapitel Eine Liste anlegen.

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Andere Anlässe

Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Geschenkliste zur Taufe?

Die Eltern legen im Kundenkonto eine Liste an, mit dem Namen des Kindes als Anzeigenamen, dem Tauftermin und Wünschen aus deinem Sortiment. Den Link schicken sie mit der Einladung. Paten und Verwandte sehen, was noch frei ist, kaufen direkt und schreiben an der Kasse ein paar Zeilen für das Kind dazu.

Geht das genauso zur Kommunion oder Konfirmation?

Ja, mit einer eigenen Liste und dem Termin des Festes. Anders ist nur das Alter: Das Kind schreibt seine Wünsche mit, der wichtigste bekommt die Priorität „Hoch“, und größere Wünsche teilen sich mehrere Schenker über die Anzahl.

Wie kommt der Glückwunsch zur Familie, wenn das Geschenk direkt geliefert wird?

Über die Kasse. Der Schenker setzt dort den Haken „Eine Nachricht mitschicken“ und schreibt bis zu 2.000 Zeichen. Die Eltern lesen den Gruß im Reiter „Danksagungen“ ihrer Liste, zusammen mit Name, Geschenk und Bestellnummer. Im Paket muss deshalb keine Karte liegen.

Sehen die Eltern, von wem welches Geschenk ist?

Wenn der Schenker an der Kasse „Mit meinem Namen“ wählt, ja. Wählt er „Anonym schenken“, steht dort „Ein Schenker“ oder, wenn du es so eingestellt hast, Vorname und Initiale. Die E-Mail-Adresse des Schenkers sehen die Eltern in keinem Fall.

Können Wünsche auf der Liste stehen, die es im Shop nicht gibt, etwa die Taufkerze?

Ja, als eigener Wunsch im Abschnitt „Wünsche außerhalb des Shops“. Wer ihn übernimmt, klickt angemeldet auf „Besorge ich“. Danach zeigt die Liste „Schon übernommen“, und niemand gestaltet eine zweite Kerze.

Wie bedanken sich die Eltern bei den Schenkern?

Im Reiter „Danksagungen“ steht jede Geschenkbestellung mit dem Gruß des Schenkers und dem Feld „Deine Dankesnachricht“. Der Shop stellt den Dank maskiert zu, keine Seite sieht die E-Mail-Adresse der anderen. Schaltest du die Danke-Erinnerung ein, erinnert der Shop die Eltern nach dem Fest an offene Danksagungen.