Die Liste, die Fremde sehen dürfen

Ein Streamer will sein Setup verbessern und stellt den Link unter sein Video. Die Zuschauer wollen etwas beisteuern, er will ihnen weder seinen Namen noch seine Anschrift geben. Das ist der einzige Anlass auf dieser Seite, bei dem der Link nicht an geladene Gäste geht, sondern an alle.

9
Wünsche auf der Liste
2.847 €
Summe der offenen Wünsche
0
Angaben zur Person

Die Liste selbst

Neun Wünsche, drei davon mehrfach

So sieht die Seite aus, die unter dem Video verlinkt ist. Die Zustände stehen an jedem Wunsch, damit niemand etwas kauft, das schon jemand anderes besorgt hat.

WunschMengePreisZustand
Großmembran-Mikrofon1389,00 €Schon geschenkt
Audio-Interface, 2 Kanäle1229,00 €Zurzeit reserviert
Mikrofonarm1119,00 €Verfügbar
Softbox mit Stativ2je 94,00 €1 von 2 verfügbar
Akustikpaneel8je 39,00 €5 von 8 verfügbar
Stream-Deck1179,00 €Verfügbar
Capture-Karte1219,00 €Verfügbar
Monitorarm, doppelt1149,00 €Zurzeit reserviert
Schallschutz für die Tür1nicht im ShopSchon übernommen

Die letzte Zeile ist der Fall, den ein reiner Warenkorb nicht abbildet: Der Schallschutz kommt aus dem Baumarkt. Er steht trotzdem auf der Liste, weil sonst zwei Zuschauer unabhängig voneinander losfahren. Ein Wunsch außerhalb des Shops lässt sich übernehmen, ohne dass Geld durch deinen Shop läuft.

Woran dieser Anlass hängt

Er bleibt anonym, obwohl direkt zu ihm geliefert wird

Das ist der Punkt, an dem dieser Anlass steht und fällt. Ohne Maskierung müsste er entweder seine Anschrift an Fremde geben oder auf die Direktlieferung verzichten.

Auf der Liste
Nur der Anzeigename, etwa der Kanalname. Kein Vorname, kein Nachname, keine Stadt
Im Warenkorb
Dieselbe Zeile. Der Zuschauer sieht, dass maskiert geliefert wird, und wohin es geht, sieht er nicht
Auf der Rechnung
Seine eigene Anschrift als Rechnungsadresse, die des Erstellers nirgends
Was echt bleibt
Land und leere Postleitzahl, damit Versand und Steuer stimmen. Der Paketdienst bekommt die richtige Adresse

Lieferschein ja, Rechnung nein. Die Rechnung nennt den Schenker mit Namen und Anschrift. Liegt sie im Paket, kennt der Ersteller den Absender - was hier meist unerwünscht ist. Wie du das einstellst, steht unter Versand an den Ersteller.

Anonym in beide Richtungen

Nicht nur der Ersteller will unerkannt bleiben. Auch ein Zuschauer schenkt vielleicht lieber, ohne genannt zu werden.

Der Haken beim Kauf
Der Schenker entscheidet selbst, ob sein Name übermittelt wird
Was der Ersteller dann sieht
„Ein Schenker" oder den Vornamen mit Initiale – das legst du fest
Die E-Mail-Adresse
Bekommt der Ersteller nie zu sehen, auch bei nicht-anonymen Schenkern nicht
Die Danksagung
Läuft über den Shop. Er bedankt sich, ohne eine Adresse zu kennen

Was an einer öffentlichen Liste anders ist

Drei Dinge, die bei einer Hochzeit niemand braucht

Eine Liste, die achtzig geladene Gäste sehen, moderiert sich selbst. Eine Liste unter einem Video nicht. Diese drei Stellen sind deshalb hier die wichtigen.

Melde-Link
Jeder Besucher kann eine Liste zur Prüfung melden. Die Meldung geht in deine Moderation, nicht an den Ersteller
Wortfilter
Fünfzig Begriffe liegen bei. Ein Treffer sperrt nichts, sondern legt die Liste als Prüfhinweis vor
Sperren mit Begründung
Die einzige Entscheidung, die eine Liste wirklich offline nimmt. Der Ersteller sieht deine Begründung

Bewusst nicht dabei: ein Passwort. Es ginge, ergibt hier aber keinen Sinn – eine Liste, die alle sehen sollen, mit einem Passwort zu versehen, das man daneben schreiben müsste, schützt nichts. Mehr zur Prüfliste im Kapitel Die Administration.

Was du dafür einstellst

Vier Stellen

Die Voreinstellungen tragen den Fall fast vollständig. Diese vier lohnt es, bewusst zu setzen.

Adressmaskierung
Ab Werk an. Ohne sie funktioniert dieser Anlass nicht
Anonymität des Schenkers
Entscheide, wie ein anonymer Schenker dem Ersteller erscheint
Melde-Link
Bei öffentlich geteilten Listen einschalten
Reservieren erlauben
Damit ein Zuschauer ein teureres Stück halten kann, bis er es sich leisten will

Ein Termin ist hier meist überflüssig: Ein Setup wächst über Monate. Ohne Termin läuft die Liste unbefristet, und die Erinnerungen, die daran hängen, entfallen von selbst.

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Andere Anlässe

Häufige Fragen

Kann ein Influencer eine Wunschliste teilen, ohne seine Adresse preiszugeben?

Ja, genau dafür ist die maskierte Lieferung da. Auf der Liste steht nur der Anzeigename, etwa der Kanalname. Geliefert wird trotzdem direkt an ihn - Name und Anschrift sieht der Schenker weder im Warenkorb noch in der Bestellbestätigung, in Mails oder auf der Rechnung.

Was unterscheidet eine öffentliche Liste von einer Hochzeitsliste?

Der Kreis. Bei einer Hochzeit kennen sich alle, der Link geht an achtzig geladene Gäste. Eine Liste, die unter einem Video steht, sehen Fremde. Deshalb zählen hier drei Dinge mehr: die Maskierung, der Melde-Link und der Wortfilter.

Können die Schenker anonym bleiben?

Ja, wenn der Shop es zulässt. Der Schenker setzt beim Kauf einen Haken; der Ersteller sieht dann „Ein Schenker" oder den Vornamen mit Initiale, je nachdem, was du eingestellt hast. Die E-Mail-Adresse des Schenkers bekommt er in keinem Fall zu sehen.

Wie geht die Liste mit einem teuren Einzelstück um?

Gar nicht anders als mit jedem anderen Wunsch: Wer es kauft, kauft es ganz. Soll sich eine Gruppe die Kosten teilen, trägt der Ersteller stattdessen einen Gutschein in passender Stückelung mehrfach ein - der Weg steht auf der Seite zum <a href="/sammelgeschenk">Sammelgeschenk</a>.

Was passiert, wenn jemand die Liste missbraucht oder meldet?

Jede Meldung landet in der Moderation deines Shops, nicht beim Ersteller. Du entscheidest: als geprüft markieren, sperren mit Begründung, oder die Sperre wieder aufheben. Der Wortfilter schickt auffällige Listen von sich aus dorthin, sperrt aber nichts automatisch.

Braucht so eine Liste ein Datum?

Nein. Ohne Termin läuft sie unbefristet weiter, und die Erinnerungs-Mails, die am Termin hängen, entfallen. Für ein laufendes Projekt ist das der Normalfall.

Rechnet sich das für den Shop?

Es sind Käufer, die den Shop sonst nie gesehen hätten, und sie kaufen zum regulären Preis ein genau benanntes Produkt. Retouren sind selten, weil auf der Liste steht, was tatsächlich gebraucht wird.